Über mich

Hallo,

ich bin Thom. Unter diesem Namen bin ich auch in diversen Foren zu finden.

Meine Zweirad-Karriere startete ich im Alter von 15 Jahren mit einem Mofa, eine Batavus mit Automatik. Damals musste ein Mofa wie ein Motorrad aussehen und nicht wie ein Roller. Also eine Herkules gekauft und getunt.

Mit 18 dann Auto- und Motorradführerschein gemacht. Erstes Motorrad war eine Suzuki GT 500.

Ein Jahr später kaufte ich dann von einem Kollegen eine Honda CB 200.

Als Jugendlicher hatte ich mal eine Begegnung mit einer Honda Bol d’Or. Ab da stand für mich fest: Irgendwann bekommst du eine Bol d’Or. Oder einen Chopper!

Nach dem Jahr mit der CB 200 sah ich sie dann bei unseren Hondahändler als Gebrauchte. 900er Bol d’Or mit Vollverkleidung, Höckersitzbank, Nikko Bakker-Auspuff und schwarzem Glimmerlack. Das war sie! Also gekauft.

Nach zwei Jahren war der Lack ab. Ich wollte was anderes, besseres, noch schöneres, modernes. Ich hatte mich in die FJ 1200 von Yamaha verliebt. Und es sollte eine Neue sein. Also in Verhandlungen mit diversen Händlern getreten, bis ich auf der Motorräder 1989 ein gutes Angebot bekam. FJ bestellt, Bol d’Or verkauft. War wirklich ein tolles Motorrad mit einem klasse Motor. Ich merkte, ich stehe auf hubraum- und drehmomentstarke Motore.

Zwei Jahre später die Erkenntnis, eine Harley musste her!

Im November 1991 habe ich sie dann gefunden. Harley Davidson Softail Bj. 1984, original Viergang-Getriebe mit Kickerstarter, einer der ersten Softails überhaupt! Und nur ca. 5000 mls gelaufen, ob’s stimmte weiß ich nicht. Habe sie mit 74.000 km verkauft und der Motor war nie auf!

Die ersten Jahre wurde viel gefahren und viel umgebaut. Mehrmals Südfrankreich und quer durch Deutschland. Die Jahre gingen ins Land. Ich hatte weniger Zeit zu fahren, Familie, Hausbau, Abendschule. Die Fahrleistungen wurden weniger. Die Kontrollen wurden immer schärfer, sodass man sich mit so einem extrem umbauten Chopper nirgendwo mehr hin trauen konnte. Das vermieste auch den Spaß am Fahren. Dann kam der Wunsch nach einem Zweitmopped. Ein schöner dicker Japaner mit viel Hubraum und PS zum Angasen. Als ich mich dann auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen habe, was so runtergenudelte Gurken noch kosten sollen, habe ich Abstand genommen. Wenn ich schon viel Geld ausgebe, sollte das Motorrad wenigstens zuverlässig sein.

Jetzt kam die Harley auch langsam in das Alter wo man was hätte tun müssen, Motor brauchte Öl, die Vibrationen wurden unangenehm und die Optik wurde mit den Jahren auch unansehnlich.

Anfang 2008 entdeckte ich dann meine neue Liebe im Internet. Eine Yamaha FZS 1000 Fazer, Bj. 2001. Das war die neue Herzensdame. In Januar Probefahrt gemacht. Der Hammer! Nach 16 Jahren Harley ein Reihenvierer mit fast 150 PS! Das zieht einem die Schuhe aus. Gekauft!

Jetzt musste nur die Harley weg. Nach einigem Hin und Her ging sie dann über die E-Bucht weg.

Die FZS 1000 ist nun auch schon 7 Jahre da. Gerade wurden die 100.000 km geknackt. Motor läuft einwandfrei. 2014 mussten die Simmerringe an der Gabel erneuert werden. Das wars bisher.

Zwischendurch war mal eine FZS 600 und Kawasaki ER6n in Hause als Fahrzeug für meine Frau.

Winter 2014 habe ich eine Suzuki GS 500 E für unglaubliche 350 Euro mit frischem Tüv gekauft. Die GS wird immer rattiger, läuft aber einwandfrei.

Thom

Stand 18.07.2015